Dienstag, 24. September 2019
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Brandmeister Matteo Mauß Lehrgangsbester in Bayern

Unser Kamerad Matteo Mauß hat bei der Qualifikationsprüfung seines Grundlehrganges unter allen Laufbahnbewerbern bayernweit den hervorragenden Platz 1 erreicht.


Oberbürgermeister Sebastian Remelé gratulierte Matteo Mauß persönlich zu diesem großartigen Ergebnis. „Es ist toll und es macht uns stolz zu wissen, dass wir solch engagierte junge Menschen bei der Stadt Schweinfurt haben. Ich wünsche Herrn Mauß weiterhin viel Erfolg und vor Allem viel Freude in seinem Beruf“, so Oberbürgermeister Sebastian Remelé.

(FK, Quelle: Pressemeldung Stadt Schweinfurt, Bild: Kristina Dietz)

Löschwasserförderung mit dem Hytrans Firesystem

Seit einigen Jahren ist bei uns der Abrollbehälter Löschwasserförderung des Katastrophenschutz Bayern stationiert. Diese wurden flächendeckend (je Regierungsbezirk einer) beschafft und stehen für Einsätze bei denen große Mengen Löschwasser benötigt werden oder große Wassermassen nach einer Überflutung abgepumpt werden müssen zur Verfügung.

Bei der heutigen Übung musste die Entnahmestelle eingerichtet und eine kurze Förderstrecke aufgebaut werden.

Als Übergabestelle diente ein 5.000l Faltbehälter aus dem mittels Tragkraftspritze und Vorbaupumpe des GW-U über drei B-Leitungen das Wasser zur Abgabestelle weitergeleitet wurde.

Vom Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug erfolgte die Abgabe zurück in den Main über den tragbaren Werfer sowie zwei B-Hohlstrahlrohren.

Insgesamt waren daran zwei Wechselladerfahrzeuge, der AB-Löschwasserförderung, AB-Schlauch, ein HLF, ein GW-U sowie ein MZF mit insgesamt 25 Kameradinnen und Kameraden beteiligt.

(FK, Bild 2: Frank Schikowski)

Aktionstag "Discofieber"

In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Schweinfurt, den Rettungsdiensten des BRK und des Malteser Hilfsdienst, der Polizei Schweinfurt, der Notfallseelsorge und des Jugendamtes der Stadt Schweinfurt fand am heutigen Mittwoch ein groß angelegter Aktionstag mit Rettungsübung in den Räumlichkeiten der Feuerwache statt. 


Unter der Federführung von Helmuth Backhaus (Fachkraft für Suchtprävention der Stadt Schweinfurt) und Bernd Reichert (Feuerwehr Schweinfurt) standen vor Ort verschiedene Ansprechpartner für Fragen und Antworten zur Verfügung. Diesjähriger Schwerpunkt der Aktion Discofieber ist der (nicht erlaubte) Umgang mit Smartphones am Steuer. Smartphones und ihre fast unendlichen Kommunikationsmöglichkeiten sind ein neues Risiko im Straßenverkehr. Obwohl ihre Nutzung durch den Fahrer verboten ist, sind sie immer häufiger Ursache von Unfällen.  



Mobil zu sein, ist jungen Menschen wichtig: Vor allem am Wochenende ist man häufig nachts mit dem Auto unterwegs zu Verabredungen, Partys, Discos. Je später der Abend, desto größer werden die Risiken im Straßenverkehr, ausgelöst durch Selbstüberschätzung oder unangepasste Geschwindigkeit, durch Gruppendynamik oder Ablenkung durch Handy/Smartphone, durch Alkohol oder Übermüdung. Fast die Hälfte aller Verkehrsunfälle von jungen Autofahrern und Autofahrerinnen zwischen 18 und 24 Jahren ereignet sich an Wochenenden, in der Nacht oder den frühen Morgenstunden; die Polizei nennt sie „Disco-Unfälle“.
Junge Menschen wissen um die Gefahren im Straßenverkehr – in der Theorie. Doch Regeln und Verbote alleine reichen für ein verkehrsgerechtes Verhalten offenbar nicht immer aus. Oft sind es Emotionen, die uns leiten, und auf dieser Ebene will Disco-Fieber junge Menschen erreichen.

Bei dem Aktionstag berichten Mitarbeiter der örtlichen Rettungskräfte über ihre Arbeit und ihre ganz persönlichen Empfindungen dabei. Welche Gedanken gehen einem Feuerwehrmann durch den Kopf, wenn er nachts zu einem Verkehrsunfall gerufen wird? Wie erlebt ein Sanitäter den Einsatz? Was bedeutet es für einen Polizisten, Eltern die Nachricht vom Verkehrsunfall des Kindes überbringen zu müssen?
In einer anschließenden Rettungsübung erlebten die jungen Zuschauer ganz unmittelbar, wie die Rettungskräfte bei einem Verkehrsunfall um das Leben der Verunglückten kämpfen. Das hinterlässt bewegende, nachhaltige Eindrücke nicht nur bei jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Aktionstage – und die Bereitschaft zur Risikominimierung in Zukunft.


(FK, Bilder M. Belz, A. Dabisch, Quelle: https://www.schweinfurt.de/rathaus-politik/pressestelle/buergerinformationen/7584.Aktion-Discofieber.html )

Bonnlandübung 2019

Wie fast in jedem Jahr, nur bei deutlich niedrigeren Temperaturen fand im Mai die Wochenendübung der Schweinfurter Katastrophenschutzeinheiten auf dem Truppenübungsplatz in Hammelburg statt. Das Übungsdorf Bonnland bietet ideale Voraussetzungen in einem realen Umfeld verschiedene Einsatzszenarien zu üben. Ebenfalls mit vor Ort waren neben den Schweinfurter Kameraden von THW, ASB und Johanniter auch Einheiten aus Mellrichstadt und Gerolzhofen (THW) sowie Würzburg (Johanniter). Ein etwas weiteren Anfahrtsweg nahmen 9 Helfer des THW aus Berchtesgaden auf sich, die mit dem Schweinfurter Ortsverband zusammenarbeiten.

Freitag Nachmittag verlegten die beteiligten Organisationen ihre Einheiten in den Übungsraum und richteten Unterkünfte, Verpflegungsstelle und Duschen ein. Auch dies ist ein wichtiger Bestandteil der jährlichen Übung, da man bei überörtlichen Katastropheneinsätzen sich ebenfalls autark versorgen können muss.

Das Einsatzspektrum das die 30 Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr abarbeiten mussten reichte von Meldungen wie „Person eingeklemmt“ über „Austritt unbekannte Flüssigkeit“ bis hin zur Gebäudeexplosion. Aber auch Übungslagen wie die Rettung eines verunfallten Handwerkers von einem Hochhaus, bei denen die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst im Vordergrund steht, mussten abgearbeitet werden.

Höhepunkt des Wochenende war eine Großschadenslage am Samstag Nachmittag zu der wir auch Sicherheitsreferent Jan von Lackum begrüßen konnten. Bei Entladearbeiten eines Zementsilo-LKW ereignete sich eine Staubexplosion. In Folge dessen kam es zu zwei Verkehrsunfällen und einem Zimmerbrand. Ein angrenzendes Wohnhaus drohte einzustürzen. Unter der Leitung von THW-Zugführer Julian Knaup und Stadtbrandinspektor Florian Körblein waren zur Bewältigung dieser Lage ca. 120 Kräfte im Einsatz. Die medizinische Einsatzleitung oblag dem Leitenden Notarzt Dr. Peter Jung.

Ebenfalls vor Ort um sich ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Hilfskräfte zu machen war Staatssekretär des Inneren Gerhard Eck sowie Landrat Florian Töpper.

(FK)

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