Donnerstag, 13. Dezember 2018
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Basismodul Modulare Truppausbildung erfolgreich abgeschlossen

Sieben Anwärterinnen und Anwärter der Freiwilligen Feuerwehr Schweinfurt haben am vergangenen Samstag mit der praktischen Prüfung erfolgreich das Basismodul der modularen Truppausbildung abgeschlossen. In den circa 70 Unterrichtseinheiten wurden alle Grundlagen für den Feuerwehrdienst in Theorie und Praxis vermittelt. Zusätzlich absolvierten alle in diesem Rahmen einen erweiterten Erste Hilfe Kurs. Der Lehrgang begann im Januar 2018 und wurde parallel zum regulären Übungsbetrieb durch die Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr abgehalten. Von den insgesamt zehn Teilnehmern haben zwischenzeitlich zwei den Lehrgang in Vollzeit bei den Werkfeuerwehren absolviert, weswegen diese an der Prüfung nicht mehr teilnehmen mussten.

Im nächsten Jahr folgt nun für die frischgebackenen Truppmänner das sogenannte Ausbildungsmodul bei dem sie in den normalen Übungsbetrieb eingebunden sind und mindestens 40 Stunden zu verschiedenen Themen ableisten müssen. Im Jahr 2020 erfolgt dann die Abschlussprüfung und der Erwerb der Qualifikation zum Truppführer. Der hohe Anteil an Anwärtern aus der eigenen Jugendfeuerwehr zeigt einmal mehr wie wichtig dieser Teil der Nachwuchsgewinnung für die Feuerwehren ist. Gerade in Schweinfurt, wo viele Bürger nicht wissen das es neben den hauptamtlichen Kräften auch ehrenamtliche Feuerwehrleute gibt, ist es wichtig dieses Engagement zu fördern.

An dieser Stelle von Seiten der Webredaktion herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg bei der weiteren Ausbildung!

 

Im Bild (von Links): Timothy Stacey (Prüfer), Stadtbrandmeister Michael Spath, Larissa Mihaly-Schuld, Eveline Wojack, Alexander Schoppelrey, Philipp Roos, Tim Ziegler, Felix Dabisch, Nico Ort, Kreisbrandmeister Ralf Weippert (Prüfer), Hans-Martin Lode (Prüfer), Stadtbrandrat Martin Schneier.

(FK)

Neue Chemiekalienschutzanzuträger ausgebildet

Am vergangene Wochenende absolvierten elf Feuerwehrdienstleistende der Freiwilligen Feuerwehr Schweinfurt sowie der Werkfeuerwehren Bosch Rexroth (Lohr) und Fränkische Rohrwerke (Königsberg) den Lehrgang für Chemikalienschutzanzugträger. Die ist eine zusätzliche Qualifikation für Atemschutzgeräteträger die für Einsätze mit gefährlichen Stoffen und Gütern benötigt wird. Dabei lernen die Feuerwehrleute die Handhabung der verschiedenen Chemiekalienschutzanzüge, das An- und ablegen sowie das Ausführen verschiedener Tätigkeiten unter dieser Art von Vollschutzanzügen.

Dabei sind das zusätzliche Gewicht, die eingeschränkte Beweglichkeit und Sicht sowie die erschwerte Kommunikation innerhalb des Trupps die Parameter die das Arbeiten physisch und psychisch erschweren. Man muss sich bewusst sein, dass die Feuerwehrleute die Anzüge nicht selbstständig ablegen können sondern immer auf Hilfe von Außen angewiesen sind.

Neben verschiedenen handwerklichen Aufgaben musste auch das richtige Durchlaufen einer Dekontaminationsstation nach dem Einsatz erlernt werden. Dabei wird peinlichst darauf geachtet, dass beim Entkleiden keine verbleibenden Giftstoffe nach Innen und somit auf die Einsatzkraft gelangen.

Am späten Samstag Nachmittag war der körperlich sehr anstrengende Lehrgang unter der Leitung von Brandoberinspektor Frank Limbach abgeschlossen. Die Teilnehmer müssen nun jährlich zusätzlich zu den bestehenden Pflichtübungen als Atemschutzgeräteträger eine Übung im Chemiekalienschutzanzug absolvieren um für den Ernstfall gerüstet zu sein.

(FK, Bilder Hans-Martin Lode, Michael Loose)

Feuerwehrehrenzeichen verliehen

Hohe Auszeichnungen des Freistaates Bayern konnten drei unserer aktiven Mitglieder am vergangenen Donnerstag im Rathaus von Oberbürgermeister Sebastian Remelé entgegen nehmen. Darunter zweimal das Ehrenzeichen in Silber für Alexander Eßmann und Stefan Glück für jeweils 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst. Karl-Heinz Wolf erhielt für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst das goldene Ehrenzeichen.

Oberbürgermeister Sebastian Remelé und Sicherheitsreferent Jan von Lackum dankten den dreien für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement bei der Freiwilligen Feuerwehr Schweinfurt.

Alexander Eßmann trat im Jahr 1992 in die Jugendfeuerwehr ein, absolvierte anschließend die Feuerwehrgrundausbildung und weiterführende Lejhrgänge bis zum Gruppenführer. Für meherere Jahre leitete er als Jugendwart die Jugendfeuerwehr und ist heute weiterhin als Atemschutzgeräteträger, Maschinist und Gruppenführer aktiv.

Stefan Glück trat ebenfalls im Jahr 1992 der Feuerwehr bei und durchlief die Grundausbildung. Nach dem Gruppenführerlehrgang und diversen fachspezifischen Lehrgängen aus dem Bereich Gefahrgut und Strahlenschutz folgte die Qualifikation zum Zugführer sowie Fachberater ABC. In dieser Funktion unterstützt er beratend bei Einsatzlagen die eine solche Expertise erfordern.

Karl-Heinz Wolf trat im Jahr 1977 in die Freiwillige Feuerwehr Schweinfurt ein. Wie die anderen Kameraden absolvierte er die Feuerwehrgrundausbildung und weitere Lehrgänge wie zum Beispiel Maschinist und Gruppenführer. Zwischenzeitlich nahm der die Funktion des Atemschutzbeauftragten der Freiwilligen Feuerwehr war und kümmert sich seit vielen Jahren um die Kantine.

Im Bild (v. L.): Stadtbrandinspektor Florian Körblein, Stadtbrandrat Martin Schneier, Alexander Eßmann, Karl-Heinz Wolf, Stefan Glück, Oberbürgermeister Sebastian Remelé, Sicherheitsreferent Jan von Lackum.

(FK)

Karriere bei der Feuerwehr Schweinfurt

Brandmeister/in (A 7 / A 8 BayBesO) für die Ständige Wache der Freiwilligen Feuerwehr

aktuell keine offene Stellen

Initiativbewerbung jederzeit über Stellenausschreibung möglich.


Brandmeisteranwärter (m/w) für die Ständige Wache der Freiwilligen Feuerwehr

Infoveranstaltungen: geplant Sommer 2020
Bewebungsende: geplant Ende Juli 2020
Einstellungstest: geplant Herbst 2020
Besetzungszeitpunkt: geplant 01.03.2021


Feuerwehrmann/-frau ehrenamtlich bei der Freiwilligen Feuerwehr

Bewebungsende: keines
Besetzungszeitpunkt: jederzeit

Weitere Infos unter: Freiwillige Feuerwehr

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