Mittwoch, 23. Oktober 2019
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Feuerwehr-Aktionswoche bei Schaeffler – Schweinfurter Wehren präsentieren Leistungsspektrum

Im Gegensatz zu den Alarmübungen der vergangenen Jahre mit jeder Menge Blaulicht und Martinshorn, hat man sich seitens der Werkfeuerwehr dazu entschieden den Schwerpunkt der diesjährigen Großübung auf die Darstellung der Leistungsspektrums der Feuerwehren zu legen, so Marcus Werner, Leiter der Werkfeuerwehr Schaeffler. Den etwa 300 Besuchern wurden an vier Stationen Beispiele gezeigt wie die Feuerwehr in der Not helfen kann. Pünktlich um 10 Uhr startete die Werkfeuerwehr Schaeffler mit einer Gefahrgutlage. Aus einem LKW trat eine ätzende Flüssigkeit aus, die unter Chemikalienschutzanzug aufgenommen werden musste. Zusätzlich dichtete man den Behälter ab, sicherte die Einsatzstelle gegen Brandgefahr und baute eine Dekontaminationsstelle auf um die Männer in den Schutzanzügen reinigen zu können. Im Anschluss mussten die Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr Schweinfurt einen PKW-Fahrer befreien der nach einer Kollision mit einem Gabelstapler auf der Seite lag und in seinem Fahrzeug eingeschlossen war. Nach der Stabilisierung des Fahrzeuges stimmte man mit der Rettungswagenbesatzung des Arbeiter-Samariterbundes und des anwesenden Notarztes Hans-Martin Lode das weitere Vorgehen ab und klappte das Fahrzeugdach ab. Der Fahrer wurde anschließend mit einem Spineboard gerettet.

Für die Werkfeuerwehr der SKF GmbH folgte nun mit dem Stichwort Rauchentwicklung aus dem Pförtnerhäuschen ein klassischer Brandeinsatz. Dabei rettete ein Trupp unter schwerem Atemschutz eine Person aus dem stark verrauchten Gebäude. Ein weiterer Trupp stand zur Absicherung bereit um jederzeit eingreifen zu können falls es die Lage erforderlich macht. Zum Abschluss ging es für die Werkfeuerwehr der ZF Friedrichshafen AG hoch hinaus. Ein Fensterputzer war vom Dach eines Gebäudes abgestürzt und hing in schwindelerregender Höhe an einem Seil fest. Einsatz für die Höhensicherungsgruppe und den Teleskopmast. Von dort seilte sich ein Helfer zur verunfallten Person ab, sicherte diese und schwebte gemeinsam zu Boden. Hier bei der Übung alles mit einer zusätzlichen Sicherung, wie Jochen Braunschweig, Leiter der Werkfeuerwehr ZF Friedrichshafen AG erläuterte.

Nachdem alle Szenarien ab gearbeitet waren, konnten sich die Besucher bei den teilnehmenden Organisationen die Gerätschaften ansehen und ins Gespräch kommen. Zusätzlich bestand bei der gastgebenden Werkfeuerwehr Schaeffler die Möglichkeit mit einem Feuerlöschertrainer selber als Feuerwehrmann oder Frau aktiv zu werden. Das diesjährige Motto der bayernweiten Aktionswoche lautete „WIR SIND EHRENAMT“ und soll auf den großen Beitrag der durch ehrenamtliche Einsatzkräfte für die Sicherheit im Freistaat geleistet wird. Sowohl bei der Städtischen Feuerwehr, als auch bei den drei Werkfeuerwehren kommen neben den hauptberuflichen Feuerwehrleuten auch ehrenamtliche, beziehungsweise nebenberufliche Kräfte zum Einsatz.

(FK, Bilder: MG)

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