Montag, 19. August 2019
Notruf: 112

Löschwasserförderung mit dem Hytrans Firesystem

Seit einigen Jahren ist bei uns der Abrollbehälter Löschwasserförderung des Katastrophenschutz Bayern stationiert. Diese wurden flächendeckend (je Regierungsbezirk einer) beschafft und stehen für Einsätze bei denen große Mengen Löschwasser benötigt werden oder große Wassermassen nach einer Überflutung abgepumpt werden müssen zur Verfügung.

Bei der heutigen Übung musste die Entnahmestelle eingerichtet und eine kurze Förderstrecke aufgebaut werden.

Als Übergabestelle diente ein 5.000l Faltbehälter aus dem mittels Tragkraftspritze und Vorbaupumpe des GW-U über drei B-Leitungen das Wasser zur Abgabestelle weitergeleitet wurde.

Vom Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug erfolgte die Abgabe zurück in den Main über den tragbaren Werfer sowie zwei B-Hohlstrahlrohren.

Insgesamt waren daran zwei Wechselladerfahrzeuge, der AB-Löschwasserförderung, AB-Schlauch, ein HLF, ein GW-U sowie ein MZF mit insgesamt 25 Kameradinnen und Kameraden beteiligt.

(FK, Bild 2: Frank Schikowski)

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Bonnlandübung 2019

Wie fast in jedem Jahr, nur bei deutlich niedrigeren Temperaturen fand im Mai die Wochenendübung der Schweinfurter Katastrophenschutzeinheiten auf dem Truppenübungsplatz in Hammelburg statt. Das Übungsdorf Bonnland bietet ideale Voraussetzungen in einem realen Umfeld verschiedene Einsatzszenarien zu üben. Ebenfalls mit vor Ort waren neben den Schweinfurter Kameraden von THW, ASB und Johanniter auch Einheiten aus Mellrichstadt und Gerolzhofen (THW) sowie Würzburg (Johanniter). Ein etwas weiteren Anfahrtsweg nahmen 9 Helfer des THW aus Berchtesgaden auf sich, die mit dem Schweinfurter Ortsverband zusammenarbeiten.

Freitag Nachmittag verlegten die beteiligten Organisationen ihre Einheiten in den Übungsraum und richteten Unterkünfte, Verpflegungsstelle und Duschen ein. Auch dies ist ein wichtiger Bestandteil der jährlichen Übung, da man bei überörtlichen Katastropheneinsätzen sich ebenfalls autark versorgen können muss.

Das Einsatzspektrum das die 30 Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr abarbeiten mussten reichte von Meldungen wie „Person eingeklemmt“ über „Austritt unbekannte Flüssigkeit“ bis hin zur Gebäudeexplosion. Aber auch Übungslagen wie die Rettung eines verunfallten Handwerkers von einem Hochhaus, bei denen die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst im Vordergrund steht, mussten abgearbeitet werden.

Höhepunkt des Wochenende war eine Großschadenslage am Samstag Nachmittag zu der wir auch Sicherheitsreferent Jan von Lackum begrüßen konnten. Bei Entladearbeiten eines Zementsilo-LKW ereignete sich eine Staubexplosion. In Folge dessen kam es zu zwei Verkehrsunfällen und einem Zimmerbrand. Ein angrenzendes Wohnhaus drohte einzustürzen. Unter der Leitung von THW-Zugführer Julian Knaup und Stadtbrandinspektor Florian Körblein waren zur Bewältigung dieser Lage ca. 120 Kräfte im Einsatz. Die medizinische Einsatzleitung oblag dem Leitenden Notarzt Dr. Peter Jung.

Ebenfalls vor Ort um sich ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Hilfskräfte zu machen war Staatssekretär des Inneren Gerhard Eck sowie Landrat Florian Töpper.

(FK)

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MainCityRun 2019

Zwei Mannschaften der Feuerwehr Schweinfurt beteiligten sich am 5,2 Km Elektro Schmitt Firmenlauf und belegten mit Platz 22 (Team FF 1) sowie Platz 26 (Team Ständige Wache 1) von 155 gewerteten Mannschaften sehr gute Platzierungen. Leider fielen drei Läufer kurzfristig aus, weswegen nur zwei Teams gewertet werden konnten. Insgesamt beteiligten sich 10 Kameraden am Rennen.

(v. L.) Christian Link, Tim Ziegler, Michael Lamprecht, Thorsten Ziegler, Robert Sims, Manuel Rumpel, Patrick Vierheilig, Patrick Fiedler, Florian Körblein, Daniel Breitenbach

Zwei herausragende Leistung sind hierbei zu erwähnen: Hans Appel (Wachabteilung 1) der für seinen Verein DJK Schweinfurt am Halbmarathon teilnahm landete mit einer Zeit von 1:10:34 auf dem ersten Platz. Tim Ziegler (Jugendfeuerwehr) sicherte sich mit einer Zeit von 00:21:12 nicht nur die beste feuerwehrinterne Zeit beim 5,2 Km Firmenlauf, sondern zusätzlich noch den Gesamtsieg in der Altersklasse Jugend U18!

Nicht zu vergessen sind die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr die mit zehn Einsatzkräften während der gesamten Veranstaltung für die Verkehrsabsicherung sorgten.

(FK)

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Neue Helme für die Freiwillige Feuerwehr

Die ersten 25 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Schweinfurt können sich über ein vorzeitiges Ostergeschenk freuen. Am Montag Abend übernahm Stadtbrandmeister Michael Spath stellvertretend für seine Kameraden die neuen Feuerwehrhelme vom Typ Heros Smart des österreichischen Herstellers Rosenbauer. Das bisherige Helmmodell das in dieser Form schon seit den Siebzigerjahren, jedoch mit einigen Modernisierungen im Einsatz ist, wird nun durch einen modernen Helm der ein integriertes Visier und eine von außen zugängliche Schnellverstellung hat, ersetzt. Die Entscheidung für dieses Modell wurde auf der Basis eines Trageversuches und Angebotsvergleiches mehrerer Helmtypen getroffen, so Stadtbrandinspektor Florian Körblein. Gerade die Schnellverstellung ist für die Atemschutzgeräteträger wichtig, da sonst durch die Atemschutzmaske der Helm nicht mehr richtig sitzt und zu einer Gefährdung des Trägers führen kann.

 

Bis Ende der Neunzigerjahre waren Feuerwehrhelme meistens aus Aluminium gefertigt und sind zum Teil noch im Einsatz. Inzwischen haben sich Helme aus Kunststoff, die eine wesentlich bessere Schutzwirkung für den Träger bieten, weltweit durchgesetzt.

 

Im Bild: stellv. Zugführer Christian Link, Stadtbrandmeister Michael Spath, Eike Zinz (Handelsforum Würzburg GmbH)

 

(FK)

 

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Übergabe der neuen Drehleiter

Am 24.05.2019 fand um 10:00 Uhr auf dem Marktplatz die offizielle Übergabe der neuen Drehleiter DLAK 23/12 an die Feuerwehr Schweinfurt statt. 

Mit der Übergabe des symbolischen Fahrzeugschlüssel durch die Firma Magirus an Herrn Oberbürgermeister Sebastian Remelé geht das Rettungsgerät offiziell in Dienst. Die Bevölkerung konnte hierbei das Fahrzeug in Augenschein zu nehmen. Neben dem Ordnungsreferenten Jan von Lackum, dem Amtsleiter Peter Hoffmann und dem Stadtbrandrat Martin Schneier standen die Feuerwehrkameraden für Fragen zur Verfügung. 

Eine Drehleiter wird vorrangig zur Rettung von Menschen aus größeren Höhen verwendet. Daneben kann sie auch noch zur technischen Hilfeleistung und Brandbekämpfung eingesetzt werden. Bei der Anschaffung wurde besonderer Wert auf Funktionalität, Qualität und Langlebigkeit gelegt. Neben der Mindestausstattung verfügt sie über ein abknickbares Teleskop-Leiterteil, einen Korb für 4 Personen, einem Wasserwerfer, eine Schachtrettungsfunktion, Stromversorgung am Korb, einen Elektrolüfter, einer Großflächenleuchte zur Einsatzstellenausleuchtung, Schwenkvorrichtung für Krankentrage und einem Anschlagpunkt zur Sicherung und Rettung. 

Bei dem Fahrgestell handelt es sich um einen Mercedes Benz Atego 1530 AF mit 299 PS und 15,5 Tonnen zlGG. Darauf aufgebaut ist ein Magirus Drehleiterfahrzeug M32L-AT mit einer Rettungshöhe von 30,5 Meter bzw. einer Nennrettungshöhe von 23 Meter bei einer Nennausladung von 12 Metern.

Für die Investition von 678.000 Euro wird die Stadt Schweinfurt einen Zuschuss von 236.300 Euro durch den Freistaat Bayern erhalten.

Bericht auf sw-n.tv

Bericht der Mainpost

 

Nähere Informationen: https://www.magirusgroup.com/de/de/produkte/drehleitern/m32l-at/

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Übungen mit dem Schaumtrainer

Die Zeiten in denen die Feuerwehr nur Wasser zum löschen nutzte sind seit Längerem schon vorbei. Inzwischen finden Pulver, Löschgase und Schaummittel je nach Erfordernis ihre Anwendung. Leider bringen Schaummittel nicht nur einen schnellen und nachhaltigen Löscherfolg mit sich, die Auswirkungen auf die Umwelt sind je nach Zusammensetzung nicht ganz unumstritten. Um die Umweltbelastungen durch Übungen zu reduzieren und um die Wirkungsweise von Schaum bei Flüssigkeitsbränden zu simulieren, wurden von der Versicherungskammer Bayern sogenannte Schaumtrainer beschafft. Damit können in einem verkleinerten Maßstab verschiede Schaumarten erzeugt und die Wirkungsweise simuliert werden. Es stehen ein Hohlstrahlrohr, ein Mittelschaum- sowie ein Schwerschaumrohr mit zugehörigem Zumischer zur Verfügung.

Unter der Anleitung von Gruppenführer Holger Steinmüller, der beruflich als Ausbilder bei der US Feuerwehr in Ansbach tätig ist, konnten die Teilnehmer einen simulierten Tankbrand löschen und dabei die Unterschiede der verschiedenen Schaumarten kennenlernen.

(FK) 

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Neue Atemschutzgeräteträger für Feuerwehr und THW

Elf Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und des Technischen Hilfswerkes Schweinfurt haben am Samstag erfolgreich den Lehrgang zum Atemschutzgeräteträger absolviert. An zwei Samstagen und drei Abenden wurde den Helfern der Umgang mit der Atemschutztechnik und das Verhalten im Einsatz vermittelt. Neben dem Besteigen der Drehleiter und der Rettung von Personen aus verrauchten Räumen, lernten die Teilnehmer auch wie man verunfallte Kameraden aus dem Gefahrenbereich in Sicherheit bringen kann. "Die Grundlagenschulung haben die Teilnehmer nun bestanden, die eigentliche Ausbildung für den Atemschutzeinsatz beginnt jetzt im Anschluss bei regelmäßigen Übungen und Fortbildungen", so Brandoberinspektor Frank Limbach der bei der Feuerwehr Schweinfurt den Bereich Atemschutz leitet. Die gemeinsame Durchführung dieses Lehrgangs mit dem Technischen Hilfswerk ist in Schweinfurt schon seit längerer Zeit etabliert und zeigt wie gut die Zusammenarbeit der beiden Fachdienste auch auf diesem Gebiet abläuft. Im Mai wenn es wie in jedem Jahr zum Übungswochenende nach Bonnland bei Hammelburg geht, haben die frischgebackenen Atemschutzgeräteträger die Möglichkeit das Erlernte in zahlreichen Übungen zu vertiefen.

 

(FK)

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Dienst- und Jahreshauptversammlung 2019

Karl-Heinz Thiemer zum ersten Ehrenstadtbrandinspektor ernannt – Dienst- und Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schweinfurt mit Ständiger Wache.

Karl-Heinz Thiemer, der im vergangenen Jahr aus Altersgründen das Amt als stellvertretender Kommandant und Stadtbrandinspektor an Florian Körblein übergeben hatte, wurde im Rahmen der Dienst- und Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Schweinfurt von zum Ehrenstadtbrandinspektor ernannt. Damit möchte man seitens der Stadt Schweinfurt die Verdienste Thiemers um die Feuerwehr und den Brandschutz der Stadt Schweinfurt würdigen. Damit ist Thiemer auch der erste scheidende Stadtbrandinspektor in der Geschichte der Stadt Schweinfurt, der den Titel ehrenhalber weiterführen darf, da die bisher ausgeschiedenen Ehrentitelträger aus den Reihen der Stadtbrandräte stammten.

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