Donnerstag, 23. Mai 2024
Notruf: 112

Die unsichtbare Gefahr – Einsatzübung der Gefahrstoffmesseinheiten der Region Main-Rhön

Wer am 22.07.2023 im Bereich Hafen und Sennfeld unterwegs war, dem sind vermutlich vier Feuerwehrfahrzeuge aufgefallen, die mit langsamer Geschwindigkeit immer wieder vordefinierte Punkte angefahren haben, um dort verschiedene Messungen durchzuführen. Diese speziellen Fahrzeuge des Katastrophenschutzes werden für die Messung von atomaren und chemischen Gefahrstoffen eingesetzt und auch als ABC-Erkunder bezeichnet. Stationiert sind diese bei den Feuerwehren Sand am Main, Poppenlauer, Schweinfurt und Werneck. Diese kommen nicht nur bei Katastrophenfällen oder dem Verteidigungsfall zum Einsatz, sondern können auch bei normalen Feuerwehreinsätzen, wie Großbränden oder dem Freiwerden von Gefahrstoffen eingesetzt werden.

Bei der Übung, die Sebastian Mademann von der Feuerwehr Schweinfurt organisiert hatte, ging es in erster Linie darum, die Zusammenarbeit und Koordination der vier Fahrzeuge zu üben. Dabei richtete die Unterstützungsgruppe Einsatzleitung der Freiwilligen Feuerwehr Schweinfurt eine Einsatzführungsstelle ein, bei der alle Fäden zusammenliefen. Zusammen mit dem Einsatzleiter Manuel Rumpel legte man dort basierend auf dem sicher ergebenden Lagebild weitere Maßnahmen fest. Angenommenes Szenario für diese Messübung ist ein Brand in einem Lager für Düngemittel, der sich beim Eintreffen des Löschzuges der Ständigen Wache schon zu einem Großbrand entwickelt hatte und eine deutlich sichtbare Rauchsäule entstanden war. Gemäß dem existierenden Notfallplan für Ereignisse in diesem Objekt alarmierte die Integrierte Leitstelle neben der Feuerwehr Schweinfurt auch die erwähnten Messfahrzeuge. Im Ernstfall wären darüber hinaus zusätzlich eine große Anzahl weiterer Feuerwehren sowie anderer Einheiten alarmiert worden, worauf man aber um den Fokus auf dem Bereich Gefahrstoff zu belassen, verzichtet hatte.

Vom Verlauf zeigten sich Stadtbrandinspektor Florian Körblein der zusammen mit Kreisbrandrat Ralf Dressel (Haßberge) und dem Fachkreisbrandmeister Gefahrgut Ralf Weber (Landkreis Schweinfurt) zufrieden. Die Zusammenarbeit funktionierte sehr gut und man hat die Punkte, an denen man in der Zukunft noch optimieren kann, gut herausarbeiten können. Die Erkenntnisse fließen ebenfalls in die stetige Weiterentwicklung dieser Einsatzpläne mit ein.

 FK

Heben von Lasten mit schwerem Gerät

Das Anheben von Lasten mit schwerem Gerät ist nur eine von vielen Aufgaben der Feuerwehr, welche im Bedarfsfall absolut sitzen müssen. So konnte die diensthabende Wachabteilung 1 am Samstag, den 06.05.2023 selbiges Einsatzszenario unter Realbedingungen an einer Baustelle in der Bellevue trainieren.

Dank eines zur Verfügung gestellten 28t Kettenbaggers sowie eines 6t Radladers, konnten die Einsatzkräfte verschiedene Möglichkeiten des Anhebens direkt am Gerät üben. Nach einer kurzen Einführung in die Technik der beiden Geräte sowie die Betrachtung der möglichen Gefahren, wurden im Voraus die Möglichkeiten des mechanischen, pneumatischen sowie hydraulischen Hebevorgangs besprochen, abgewogen und letztlich eingesetzt. In zwei Szenarien mussten die Einsatzkräfte eine eingeklemmte Person unter den beschriebenen Lasten befreien.

Mit einem Hebevorgang, unabhängig vom Gewicht, geht eine Sicherung mittels Unterbaumaterial (Rüstholz) einher, welches über die mitgeführten Materialien des RW-Logistik sowie des AB-Rüst sichergestellt und eingesetzt wurden.

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an Herrn Lotter (Oberbauleitung Riedel Bau AG) für die kurzfristige Organisation der Übungsörtlichkeit. Ebenso sagen wir im Namen der Feuerwehr Schweinfurt vielen Dank an die Fa. Riedel Bau AG für die Genehmigung zur Durchführung der Einsatzübung auf selbiger Baustelle sowie an die Fa. Georg Riegel GmbH für die Bereitstellung und Zustimmung zum Üben am schweren Gerät (Kettenbagger und Radlader).

PV

Basismodul der modularen Truppausbildung erfolgreich abgeschlossen

Mit sechs Anwärter*innen aus der Jugendfeuerwehr und der aktiven Mannschaft wurde der Grundausbildungslehrgang nach 70 Stunden theoretischer und praktischer Ausbildung erfolgreich beendet. Schon das dritte Jahr in Folge konnte die Freiwillige Feuerwehr Schweinfurt so viele neue Mitglieder begrüßen, dass ein solcher Lehrgang durchgeführt werden konnte. Federführend in der Planung und Durchführung war hier Stadtbrandmeister Michael Spath in der Verantwortung, der zusammen mit den Ausbildern die 70 Stündige Ausbildung organisierte. Für die frischgebackenen Absolventen geht es nun in die einjährige Praxisphase, in der das Erlernte im regulären Übungsbetrieb gefestigt werden wird, bevor im kommenden Jahr die Abschlussprüfung der Grundausbildung der Freiwilligen Feuerwehr ansteht. Wer sich für die ehrenamtliche Tätigkeit bei der Freiwilligen Feuerwehr, der Jugendfeuerwehr oder für die ganz jungen Einsteiger bei der Kinderfeuerwehr interessiert, kann sich unter 09721-516300 oder per Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden.

 

von links: Stadtbrandmeister Michael Spath, Prüfer Frank Schikowski, Prüfer Alexander Eßmann, Flavius Fat, Lavinia Helbig, Nick Ziegler, Kiana Eßmann, Moritz Meisgeier, Tobias Hertlein, Prüfer Robert Sims, Stadtbrandinspektor Florian Körblein

FK / DZ

First Responder-Fortbildung 2022

Auch in diesem Jahr konnten unsere aktiven Einsatzkräfte des haupt- und ehrenamtlichen Bereichs wieder umfassend in der rettungsdienstlichen Erstversorgung fortgebildet werden. Dieser mindestens jährlich stattfindende Termin ist interner Teil der geforderten 30h-Fortbildung pro Jahr (Rettungssanitäter). Im Rahmen von Stationsausbildungen konnte unser Feuerwehrarzt Martin Lode mit seinem Ausbilderteam (Notfallsanitäter u. Rettungsassistenten der Ständigen Wache) so die Themenbereiche „Kindernotfälle u. –reanimation“, „Prähospitale Traumaversorgung nach xABCDE“, „Cardiopulmonale Reanimation mit AED-Einsatz“ sowie „Notfälle im Gefäßsystem (z. B. Lungenembolie)“ näher bringen. An beinahe allen Stationen wurde schwerpunktmäßig mit Fallbeispielen gearbeitet, um eine möglichst praxisnahe Ausbildung gewährleisten zu können.

Im Rahmen der Traumaversorgung, zu der ein Verkehrsunfall mit Fahrradfahrer u. PKW simuliert wurde, unterstützten uns die benachbarten Kollegen des Malteser-Hilfsdienst mit einem Rettungswagen und zwei Notfallsanitäter-Azubis. Sie übernahmen den „Patienten“ nach einer definierten Zeit der Erstversorgung durch den First Responder und führten weitere Maßnahmen durch, welche durch die Kräfte der Feuerwehr unterstützt wurden. Gerade diese Zusammenarbeit wurde von beinahe allen Teilnehmern als äußerst sinnvoll und hilfreich für die tägliche Praxis bewertet. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die beiden Kollegen vor Ort und an die Rettungsdienstleitung der Malteser Schweinfurt für das immer gute und unkomplizierte Miteinander.

MR

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