Sonntag, 21. Oktober 2018
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Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Thiemer offiziell verabschiedet

Nach 36 Jahren Feuerwehrdienst für die Stadt Schweinfurt wurde Stadtbrandinspektor a. D. Karl-Heinz Thiemer am 15.10.2018 offiziell durch Herrn Oberbürgermeister Sebastian Remelé verabschiedet. Thiemer trat 1982 seinen Dienst als Anwärter bei der Feuerwehr Schweinfurt an und wurde im Jahr 1985 zum Feuerwehrbeamten auf Lebenszeit ernannt. Im Jahr 2001 wurde er zum stellvertretenden Kommandanten und Stadtbrandinspektor gewählt und begleitete dieses Ehrenamt bis zum 31.05.2018. Zwischenzeitlich führte er Januar bis August 2010 die Wehr als Kommandant und von 2014 bis 2016 als kommissarischer Sachgebietsleiter. Überregional führte er Hilfeleistungskontingente in Einsätzen in Dessau (Hochwasser 2002) sowie im Bayerischen Wald (Schneekatastrophe 2006). Auf Bezirksebene engagierte er sich in der Atemschutzausbildung welche er auch in Schweinfurt viele Jahre lang verantwortete.

Für seine Leistungen und sein Engagement im Bereich Feuerwehr und Ehrenamt verlieh der Vorsitzende des Bezirksfeuerwehrverbandes Unterfranken, Kreisbrandrat Benno Metz das Bayerische Feuerwehr Ehrenkreuz in Gold.

 

Im Bild von links: Stadtbrandrat Martin Schneier, Oberbürgermeister Sebastian Remelé, Stadtbrandinspektor a. D. Karl-Heinz Thiemer, Vorsitzender des Bezirksfeuerwehrverbandes Unterfranken Benno Metz, Stadtbrandinspektor Florian Körblein

(FK)

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Feuerwehraktionswoche 2018 - Großübung bei ZF Friedrichshafen AG

Anlässlich der bayernweiten Feuerwehraktionswoche 2018 fand auf dem Geländer der ZF Friedrichshafen AG im Gewerbegebiet Hafen eine größere Einsatzübung statt. Daran beteiligt waren die Werkfeuerwehren ZF Friedrichshafen AG und SKF GmbH, das THW Ortsverband Schweinfurt, die Schnelleinsatzgruppen Transport von ASB und JUH, die Unterstützungsgruppe SanEL des ASB, ein Einsatzleiter Rettungsdienst der JUH, der Werksärztliche Dienst der ZF Friedrichshafen AG und die Feuerwehr Schweinfurt mit den Löschzügen der ständigen Wache und der Freiwilligen Feuerwehr.

Auf dem Mitarbeiterparkplatz in der Röntgenstraße stieß ein mit fünf Personen besetzter PKW mit einem Gefahrgut-LKW zusammen. Der PKW schleuderte in den Graben, der LKW kam auf der Straße zum stehen. Bei dem Aufprall wurde die Ladung beschädigt und ein anfangs nicht näher bekannter Gefahrstoff trat aus. Ausgelöst wurde dieser Unfall durch Unachtsamkeit weil beide Fahrer durch einen brennenden PKW im Parkhaus abgelenkt waren.

 

Durch die Werkfeuerwehr der ZF wurden umgehend Erstmaßnahmen eingeleitet und weitere Kräfte nachgefordert. Die umfangreiche Einsatzstelle unterteilte man in drei Einsatzabschnitte: Gefahrgutunfall (ZF + FF Schweinfurt), Brand Parkhaus (SKF + FF Schweinfurt), Verkehrsunfall PKW (THW + FF Schweinfurt). Aus dem Gefahrenbereich konnte der LKW Fahrer schnell gerettet werden, danach wurde der beschädigte Behälter abgedichtet. Zusammen mit der Feuerwehr Schweinfurt richtete man einen Dekontaminationsplatz ein.

Im Parkhaus wurden über das Treppenhaus und die Drehleiter jeweils ein C-Rohr vorgenommen um den brennenden PKW zu löschen. Abschließend begutachtete ein Baufachberater des THW die Substanz und konnte keine akute Einsturzgefahr feststellen.

Den verunfallten PKW sicherte das THW mit einem Radlader und rettete zusammen mit der Feuerwehr Schweinfurt die eingeklemmten Personen, welche anschließend von den Rettungsdienstkräften von ASB und JUH versorgt wurden.

Insgesamt konnten acht Personen gerettet und in umliegende Kliniken transportiert werden.

Organisiert wurde das Ganze im Vorfeld vom Leiter der Werkfeuerwehr ZF Friedrichshafen AG, Jochen Braunschweig, der bei der abschließenden Manöverkritik in der Feuerwache des Werk Süd allen Beteiligten für die Teilnahme dankte und die Wichtigkeit solcher Übungen betonte. Stadtbrandrat Martin Schneier schloss sich diesen Worten an und überbrachte noch ein Grußwort von Oberbürgermeister Sebastian Remelé, der während der Übung und bei den Lagebesprechungen ebenfalls anwesend war um sich von der Leistungsfähigkeit der Schweinfurter Gefahrenabwehr ein Bild zu machen. Im Einsatz waren bei dieser Übung 93 Einsatzkräfte mit 20 Fahrzeugen.

(FK)

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Übergabe der neuen HLF20

Am 28.06.2018 um 16:30 Uhr war die offizielle Übergabe unserer zwei neuen Hilfeleistungs-Löschgruppen-Fahrzeuge HLF20.
 
Herr Hausmann (Firma Lentner) überreichte den symbolischen Fahrzeugschlüssel an Herrn Oberbürgermeister Sebastian Remelé und an Stadtbrandrat Martin Schneier im Beisein von Ordnungsreferent Jan von Lackum. Neben Vertretern der Medien, der diensthabenden Wachschicht, einiger ehrenamtlicher Feuerwehrkameraden wohnten der Veranstaltung noch zahlreiche interessierte Bürger bei.
 
Bei der Anschaffung wurde besonderer Wert auf Qualität und Funktionalität gelegt. Neben einem geräumigen Mannschaftsraum für die Einsatzkräfte und einem robusten Fahrzeugaufbau bieten die Fahrzeuge die neueste Ausrüstung zur Brandbekämpfung und zur Menschenrettung bei Hilfeleistungseinsätzen, wie zum Beispiel Verkehrsunfällen. So gehören zur Ausrüstung der neuen Fahrzeuge neben einem modernen LED-Lichtmast auch je eine neue Rettungsschere samt Spreizer, aktuelle Gasmessgeräte und handliche Wärmebildkameras.
Herzstück der Fahrzeuge ist eine Feuerlöschkreiselpumpe, die leicht zu bedienen ist und den hohen Ansprüchen der modernen Brandbekämpfung entspricht.
 
Die Investition von 450.000 Euro pro Fahrzeug wird mit jeweils 125.000 Euro durch den Freistaat Bayern unterstützt.
 
Bericht mit weiteren Bildern: Schweinfurter Nachrichten
 

 
Der zeitliche Ablauf der Fahrzeugbeschaffung
 
28.06.2018 Offizielle Übergabe der Fahrzeuge auf dem Marktplatz
Auf dem Bild (v.l.n.r.): Ordnungsreferent Jan von Lackum, Leiter der Feuerwehr Martin Schneier, Oberbürgermeister Sebastian Remelé und Mathias Hausmann jun. Firma Lentner

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Volksfestumzug 2018

Seit dem 100-jährigen Jubiläum des Schweinfurter Volksfestes findet wieder in regelmäßigen Abständen ein traditioneller Festumzug statt. Due Feuerwehr Schweinfurt beteiligt sich hierbei mit historschen Fahrzeugen und sorgt zusammen mit dem THW OV Schweinfurt für die Verkehrsabsicherung.

 

Im Bild: Kassier Udo Fischer, Vorstand Jochen Ankenbrand, Ehrenstadtbrandrat Dieter Becker, Stadtbrandrat Martin Schneier, Sigurd Hohlheimer, Frank Englert, Schriftführer Norbert Holzheid sowie Ehrenstadtbrandrat Roland Keller.

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Laufmannschaft mit sehr gutem Ergebnis beim SKD BKK MainCityRun 2018

Gleich zweifach konnte die gemeinsame Laufmannschaft aus Jugendfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr und Ständiger Wache beim diesjährigen 5,2Km Firmenlauf der im Rahmen des SKD BKK MainCityRun ausgetragen wurde überzeugen.

In der Einzelwertung erzielte Hans Appel (Wachabteilung 1) mit einer Zeit von 17,10 min einen hervorragenden zweiten Platz. Das Team 1 (Hans Appel, Tim Ziegler, Holger Steinmüller) schaffte es in der Mannschaftswertung ebenfalls auf den zweiten Platz (Gesamtzeit 1:04:00,00). Die gesamten Ergebnisse können hier nachgelesen werden.

Neben der Beteiligung am sportlichen Teil der Veranstaltung, sicherten andere Kameraden(innen) der Freiwilligen Feuerwehr neuralgische Punkte der Streckenführung ab.

(FK)

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Maschinistenausbildung am Main

Trotz, oder gerade aufgrund der hohen Temperaturen in der letzten Woche wurde die regelmäßige Ausbildung unserer Maschinisten an den Main verlegt. Mit dem Mehrzweckboot hat man dabei die Wasserentnahme und Abgabe geübt, sowie anschließend eine Personenrettung durchgeführt.

 

Darüber hinaus machten sich die Maschinisten des Löschzuges der Freiwilligen Feuerwehr mit dem HLF das bis April bei der ständigen Wache im Dienst stand vertraut. Dieses wird nun als zweites Löschfahrzeug sowhl durch die dienstfreien Kräfte als auch die Freiwilligen Feuerwehrleute genutzt.

(FK)

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Übungswochenende in Bonnland – 10-Jähriges Jubiläum und ein Abschied

Zum zehnten Mal übten die Katastrophenschutzeinheiten der Stadt Schweinfurt, bestehend aus der Freiwilligen Feuerwehr, dem Technischen Hilfswerk (THW) sowie dem Arbeiter Samariter Bund im Übungsdorf Bonnland auf dem Hammelburger Truppenübungsplatz. Unterstützt wurden sie durch Einheiten des THW aus Mellrichstadt und den Jugendgruppen des THW Bad Kissingen und THW Schweinfurt. Insgesamt waren an dem gesamten Wochenende 130 Helfer und Helferinnen im Einsatz.

Am frühen Freitag Abend verlegten die Einheiten von ihren jeweiligen Standorten auf den Truppenübungsplatz. Die Feuerwehr Schweinfurt stellte hierzu die Wasserversorgung sowie ein Duschzelt auf, das Technische Hilfswerk (THW) aus Schweinfurt richtete eine Verpflegungsstelle ein. Die Führungsstelle des THW Mellrichstadt nahm ebenfalls den Betrieb auf und koordinierte die fiktiven Einsätze. In den dargestellten Szenarien konnten die Einsatzkräfte in vielfältiger Art und Weise ihre Leistungsfähigkeit abrufen. Verkehrsunfälle, Wohnungsbrände, drohende Gebäudeeinstürze, aber auch Großschadenslagen, bei denen alle Einheiten zusammen arbeiten mussten sorgten für ein anstrengendes aber sehr lehrreiches Übungsgeschehen. Das THW Schweinfurt hatte unter anderem ein Einsatzstellen-Sicherungssystem (ESS) im Einsatz. Damit werden mittels optischer Sensoren minimale Bewegungen an einsturzgefährdeten Gebäuden registriert um die dort arbeitenden Einsatzkräfte vor einem drohenden Einsturz warnen zu können. Die Freiwillige Feuerwehr Schweinfurt arbeitete intensiv mit dem neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug welches an diesem Wochenende auf Herz und Nieren geprüft wurde. Die Feuerwehranwärter, welche derzeit das Basismodul der Modulare Truppausbildung durchlaufen hatten ebenso die Möglichkeit ihre bisher erworbenen Kenntnisse zu vertiefen. Die rettungsdienstliche Unterstützung an den Übungslagen wurde vom ASB Schweinfurt übernommen, diese hatten neben mehreren Krankentransportwagen auch einen Einsatzleitwagen im Einsatz.

Bei der gemeinsamen Großübung am Samstag Mittag machten sich Vertreter des Bundeswehr Kreisverbindungskommando Schweinfurt, Udo Wende von der THW Regionalstelle Bamberg sowie der Leiter der integrierten Leitstelle Thomas Schlereth ein Bild von der Leistungsfähigkeit der übenden Einheiten.

Bei der abschließenden Manöverkritik am Sonntag morgen zogen die Verantwortlichen der beteiligten Organisationen ein positives Feedback und betonten noch einmal die Wichtigkeit von gemeinsamen Übungen und der guten Zusammenarbeit.

Besonderer Dank gilt der Bundeswehr mit ihren zuständigen Abteilungen, die eine Durchführung von derartigen Veranstaltungen überhaupt erst ermöglichen.

Für den Ende des Monats aus dem Amt scheidenden Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Thiemer war dies der letzte Aufenthalt als aktiver Feuerwehrmann in Bonnland, ein Anlass für Harald Lotter, Zugführer des THW Ortsverbandes Schweinfurt, Ihm die würdige Ehrung als Dankeschön für seine herausragenden Leistungen und die vorbildliche Zusammenarbeit zu verleihen.

(Offizielle Pressemitteilung der Stadt Schweinfurt

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Feuerwehren üben am Gefahrgutzug der DB

Mit einem nicht ganz alltäglichen Szenario wurden die Wachabteilungen der Ständigen Wache Schweinfurt, die Werkfeuerwehren ZF Friedrichshafen, SKF und Schaeffler sowie die Freiwilligen Feuerwehren Schweinfurt, Bergrheinfeld, Niederwerrn, Schonungen, Poppenhausen, Werneck und das THW Schweinfurt dieser Tage konfrontiert: „Leckage an einem Kesselwagen im Hauptbahnhof Schweinfurt, es tritt Gefahrgut aus“.

Umgehend rüsten sich Trupps mit Chemikalienschutzanzügen aus um den auslaufenden Stoff aufzufangen, das Leck abzudichten um im weiteren Verlauf Umpumparbeiten durchzuführen.

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